1903 - 1910 DIE ANFÄNGE DES KLEEBLATTS
Die vier Gründungsmitglieder der SpVgg Fürth: Hans Ruff, Balzer, Schöffel und Barthel. 1903 gründeten Hans Ruff, Balzer, Schöffel und Barthel (siehe Bild von links) die SpVgg Fürth. Während die ersten Spiele am Schießanger ausgetragen wurden, wurde 1910 der Sportpark Ronhof als Spielstätte der Spielvereinigung geboren.
1914 - 1929 DIE MEISTERJAHRE DER SPIELVEREINIGUNG
Meisterelf 1914 (stehend v.l.): Wellhöfer, Jakob, Burger, Schmidt, Weicz, Hirsch, Wunderlich, Riebe. Vorne: Seidel, Polenski, Karl Franz. Anfang des 20. Jahrhunderts war die SpVgg Fürth eine der Spitzenmannschaften im Deutschen Fußball. Nach dem ersten großen Erfolg 1914 unterbrach der I. Weltkrieg die Fürther Erfolgsgeschichte, an die sie aber in den 1920er anknüpfen konnten und weitere Titel in die Kleeblattstadt holten.
1930 - 1945 DAS KLEEBLATT UND DER II. WELTKRIEG
Die Gauliga-Spiel im Ronhof wurden auch von hohen Nazi-Funktionären der Region besucht. Der II. Weltkrieg prägte auch die SpVgg Fürth. Während die Spielvereinigung die Erfolgswelle aus den 1920er Jahren noch in den Anfang der 30er Jahre mitnehmen konnte, erfolgte dann im II. Weltkrieg die Gleichschaltung auch bei der SpVgg Fürth. Im Februar 1945 brannte die Haupttribüne des Sportpark Ronhof dann nach einem Brandbombenanschlag nieder.
1948 - 1954 NACHKRIEGSZEIT UND FÜRTHER WELTMEISTER
Karl Kupfer attackiert beim DM-Endrundenspiel in der Glückauf-Kampfbahn einen Stürmer des FC Schalke 04. Die Gelsenkirchener gewannen 2:1. Nach dem II. Weltkrieg spielt das Kleeblatt in der neu gegründeten Süddeutschen Oberliga. Nach dem Abstieg 1948 und dem sofortigen Wiederaufstieg gehören die Fürther wieder zu den besten Teams im Süden und leisten auch ihren Beitrag zum "Wunder von Bern" 1954.